Trichterneigung
Der Auslauftrichter überführt den Siloquerschnitt auf die Austragsöffnung. Seine Neigung entscheidet gemeinsam mit der Wandreibung darüber, ob sich Massen- oder Kernfluss einstellt: Je steiler die Wände und je glatter das Material, desto eher fließt das gesamte Schüttgut. Zu flache Trichter…
Trichtersilo
Beim Trichtersilo läuft der zylindrische oder rechteckige Silokörper unten in einen konischen beziehungsweise keilförmigen Trichter aus. Die Neigung der Trichterwände und der Auslaufdurchmesser entscheiden darüber, ob sich Massenfluss oder Kernfluss einstellt. Faustregel für grobkörnige Güter: Der Auslaufdurchmesser sollte bei konischen…
Umrechnung Tonnen in Kubikmeter
Die Umrechnung zwischen Masse und Volumen erfolgt ausschließlich über die Schüttdichte des jeweiligen Materials – eine allgemeingültige Konstante gibt es nicht. Holzpellets liegen bei etwa 650 kg/m³ (1 t ≈ 1,54 m³), Getreide je nach Art bei rund 700 bis…
Wandrauheit
Die Wandreibung beschreibt, wie stark das Schüttgut an der Silowand haftet und dort einen Teil seines Eigengewichts abstützt. Sie hängt vom Wandmaterial und dessen Oberflächenbeschaffenheit ab; DIN EN 1991-4 unterscheidet dafür mehrere Rauheitskategorien. Praktische Konsequenz: Eine glattere Innenoberfläche senkt den…
Wandreibung
Die Wandreibung beschreibt, wie stark das Schüttgut an der Silowand haftet und dort einen Teil seines Eigengewichts abstützt. Sie hängt vom Wandmaterial und dessen Oberflächenbeschaffenheit ab; DIN EN 1991-4 unterscheidet dafür mehrere Rauheitskategorien. Praktische Konsequenz: Eine glattere Innenoberfläche senkt den…
Wartungsintervalle
In jedem Pellet- oder Schüttgutlager sammelt sich mit der Zeit Feinstaub am Boden und in toten Ecken. Praxisüblich ist eine vollständige Entleerung und Reinigung spätestens alle zwei Jahre beziehungsweise nach zwei bis drei Lieferungen, bei staubintensiven Gütern häufiger. Vor der…
Zeitverfestigung
Zeitverfestigung bezeichnet die Zunahme der Schüttgutfestigkeit während längerer Ruhezeiten. An den Kontaktpunkten der Partikel wirken Kriechvorgänge, Kristallisation oder Feuchtewanderung; die Abstände verringern sich, die Haftkräfte steigen. Ein Material, das nach dem Einfüllen problemlos fließt, kann nach Wochen Stillstand blockieren. Abhilfe…
Zellenradschleuse
Die Zellenradschleuse trägt Schüttgut über ein rotierendes Zellenrad aus und trennt dabei zugleich zwei Druckbereiche voneinander – etwa das drucklose Silo von einer pneumatischen Förderleitung. Sie dosiert volumetrisch, also über die Zellengröße und die Drehzahl. Für frei fließende Güter ist…
Zuckersilo
Zucker ist hygroskopisch: Er nimmt Luftfeuchtigkeit auf, verklumpt und verfestigt sich mit zunehmender Lagerdauer. Zuckersilos benötigen deshalb trockene Lagerbedingungen, dichte Anschlüsse, ausreichend dimensionierte Auslaufquerschnitte und häufig Austragshilfen gegen Zeitverfestigung. Hinzu kommt: Zuckerstaub ist explosionsfähig – Erdung, Zündquellenvermeidung und Staubminimierung sind…