Trichtersilo
Beim Trichtersilo läuft der zylindrische oder rechteckige Silokörper unten in einen konischen beziehungsweise keilförmigen Trichter aus. Die Neigung der Trichterwände und der Auslaufdurchmesser entscheiden darüber, ob sich Massenfluss oder Kernfluss einstellt. Faustregel für grobkörnige Güter: Der Auslaufdurchmesser sollte bei konischen Trichtern mindestens dem Zehnfachen, bei keilförmigen Trichtern etwa dem Siebenfachen der mittleren Partikelgröße entsprechen, damit sich das Material nicht verkeilt. Bei kohäsiven Pulvern reicht diese Faustformel nicht – hier ist eine messtechnische Auslegung über Scherversuche erforderlich.
