Zeitverfestigung
Zeitverfestigung bezeichnet die Zunahme der Schüttgutfestigkeit während längerer Ruhezeiten. An den Kontaktpunkten der Partikel wirken Kriechvorgänge, Kristallisation oder Feuchtewanderung; die Abstände verringern sich, die Haftkräfte steigen. Ein Material, das nach dem Einfüllen problemlos fließt, kann nach Wochen Stillstand blockieren. Abhilfe schaffen regelmäßige Umwälzung, die Auslegung auf Massenfluss und – bei bekannten Problemgütern – eine messtechnische Bestimmung der Zeitverfestigung vor der Anlagenplanung.
