Schießen
Schießen bezeichnet den unkontrollierten, flüssigkeitsähnlichen Austritt eines mit Luft durchsetzten Schüttguts. Es tritt vor allem bei feinen Pulvern auf, wenn diese nicht ausreichend entlüftet sind – etwa nach dem Einsturz einer Brücke, bei sehr kurzen Verweilzeiten oder nach dem Einsatz von Druckluftkanonen. Die Folgen reichen von überfluteten Austragsorganen bis zu Personengefährdung. Auch hier ist eine auf Massenfluss ausgelegte Silogeometrie mit ausreichender Verweilzeit die grundlegende Gegenmaßnahme.
